Wir sind kreativ! Was haben wir in den letzten Jahrhunderten alles erreicht. Grossartige Ereignisse wechseln sich ab mit verrückten Dingen. Am Anfang stand immer ein Wunsch, ein Gedanke, dieses spezielle Ziel zu erreichen. Und mit gemeinsamen Anstrengungen wurden Gewaltiges erreicht.
Können wir heutzutage überhaupt noch Grossartiges erreichen? Ab und zu hört und liest man, dass wir Schweizer nicht mehr Grossartiges erreichen, weil wir uns eher anpassen. Dies mag zutreffen. Und doch: Es gibt sie noch, diese "verrückte" Kreativität. Aber wo freisetzen? Regeln und Gesetze und Reglemente versperren oft die Möglichkeiten.
Darum: Sich mit anderen "Verrückten" zusammen sitzen und eben "verrücktes" laut denken. Ohne vornherein schon die fehlende Umsetzung oder mangelnde Finanzen zu bemängeln. Und dann einfach sammeln, auflisten, "brainstormen (=Gehirn durchschütteln und frech denken)". Erst in einem dritten oder vierten Schritt diese Gedanken strukturieren.
Diese Art der Kreativität lässt sich an vielen Orten einsetzen: Eine neue Art von Häuser zu bauen, neue Mitarbeitende suchen, Lösungen für aussichtslose Situationen im Verein finden, usw.
Brauchen Sie jemanden, der Ihnen bei diesem Prozess hilft? Dann nichts wie los und hier anklicken!
Viel Spass beim "kreativelen"!
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Mittwoch, 9. März 2011
Kreativität freisetzen
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Donnerstag, 17. Februar 2011
Arbeitgeberpräferenzen
Wissen Sie, worauf junge Studierende bei einer Stelle schauen? Ja, dann freuen Sie sich, denn dann haben Sie gute Karten bei einer passenden Stelle. Wissen Sie es nicht? Dann klicken Sie auf meine Homepage, dort finden Sie ein interessantes Dokument.
Junge Mitarbeitende wünschen sich eine Stelle mit einer passenden Work-Life-Balance. Können Sie das bieten? Und auch bei langfristigen Mitarbeitenden ist dieser Punkt immer noch auf dem 2. Platz. Die Entschädigung steht eher weit hinten. Eine sinnvolle Tätigkeit ist wichtig.
Es ist wichtig, immer wieder bei den Angestellten nachzufragen. Nur so entdeckt man wichtige Verschiebungen.
Und als Angestellter diese Punkte immer wieder zu "fordern", anzustreben ist ebenso wichtig.
Junge Mitarbeitende wünschen sich eine Stelle mit einer passenden Work-Life-Balance. Können Sie das bieten? Und auch bei langfristigen Mitarbeitenden ist dieser Punkt immer noch auf dem 2. Platz. Die Entschädigung steht eher weit hinten. Eine sinnvolle Tätigkeit ist wichtig.
Es ist wichtig, immer wieder bei den Angestellten nachzufragen. Nur so entdeckt man wichtige Verschiebungen.
Und als Angestellter diese Punkte immer wieder zu "fordern", anzustreben ist ebenso wichtig.
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Montag, 31. Januar 2011
Motivation steuern
Motivation steuern ist gar nicht so einfach. Es gibt Momente, ja sogar Tage (Wochen?), an denen ist einem alles egal. Man rafft sich nicht mehr auf. Man sitzt nur da und wartet, bis die Gefühlslage wieder besser wird.
Zum guten Glück ist "man" nicht da. Es gibt nur mich und Sie. Und das Beste daran: Sie und ich können uns entscheiden, wie es uns geht. Das heisst: Ich mache mich unabhängig von Geschehnissen um mich herum! Wunderbar!
Einfach? Überhaupt nicht. Gefühle spielen uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Wenn ich mich nicht gut fühle, dann fühle ich mich nicht gut. Basta. Und das darf auch mal so sein.
In der Individualpsychologie nach Alfred Adler geht man von einem Dreiklang aus: Zuerst kommen meine Gedanken (diese kann ich beeinflussen, ich kann denken, was ich will oder nicht), dann folgen meine Gefühle und zuletzt dann meine Handlungen. Wenn das stimmt, dann kann ich sehr wohl meine Gefühle und dann auch meine Handlungen bestimmen.
Machen Sie den Selbsttest: Mit welcher Gefühlslage stehen Sie am Morgen auf? Im Hoch? Nehmen Sie sich in Ihren Gedanken vor, die kommenden Morgen positiv aufzustehen und den Tag zu beginnen. Egal, was Ihnen am Vortag passiert ist. Und dann beobachten Sie sich und Ihre Handlungen. Und zuletzt beobachten Sie Ihr Umfeld: Wie reagieren Sie?
Um brauchbare Ergebnisse zu bekommen, sollten Sie diesen Selbsttest schon ein paar Tage durchführen.
Und dann schreiben Sie mir, was es ausgelöst hat.
Zum guten Glück ist "man" nicht da. Es gibt nur mich und Sie. Und das Beste daran: Sie und ich können uns entscheiden, wie es uns geht. Das heisst: Ich mache mich unabhängig von Geschehnissen um mich herum! Wunderbar!
Einfach? Überhaupt nicht. Gefühle spielen uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Wenn ich mich nicht gut fühle, dann fühle ich mich nicht gut. Basta. Und das darf auch mal so sein.
In der Individualpsychologie nach Alfred Adler geht man von einem Dreiklang aus: Zuerst kommen meine Gedanken (diese kann ich beeinflussen, ich kann denken, was ich will oder nicht), dann folgen meine Gefühle und zuletzt dann meine Handlungen. Wenn das stimmt, dann kann ich sehr wohl meine Gefühle und dann auch meine Handlungen bestimmen.
Machen Sie den Selbsttest: Mit welcher Gefühlslage stehen Sie am Morgen auf? Im Hoch? Nehmen Sie sich in Ihren Gedanken vor, die kommenden Morgen positiv aufzustehen und den Tag zu beginnen. Egal, was Ihnen am Vortag passiert ist. Und dann beobachten Sie sich und Ihre Handlungen. Und zuletzt beobachten Sie Ihr Umfeld: Wie reagieren Sie?
Um brauchbare Ergebnisse zu bekommen, sollten Sie diesen Selbsttest schon ein paar Tage durchführen.
Und dann schreiben Sie mir, was es ausgelöst hat.
Montag, 17. Januar 2011
"Das Klima in der ... hat Korruption begünstigt"
Dieser Satz stammt nicht aus irgend einem fernen Land, welches wir Schweizer als Dritte Welt bezeichnen würden. Nein, diese Beschreibung stammt aus einer schweizerischen Tageszeitung, welche die Probleme in einer grösseren Pensionskasse so umschreibt.
Unglaublich, oder? Oder doch nicht?
Auch bei uns in der Schweiz sind wir nicht besser als andere. Auch bei uns gibt es Korruption. Stehen wir dazu, aber lassen wir es nicht weiter kommen. Stoppen wir diesen Klimawandel. Es geht nicht, dass wir in der Grauzone zu leben und handeln beginnen. Mit Grauzone ist hier ein Bereich gemeint, der in Reglementen nicht klar definiert ist.
Weshalb driften wir immer mehr in solche Bereiche ab? Reizt das Verbotene (oder eben das nicht klar Verbotene)?
Wir benötigen wieder klare Werte, die deutlich für Ethik, Integrität und Moral stehen. es ist halt nicht immer alles Privatsache.
Leben Sie in Ihrer Firma Ihr Leitbild. Dort stehen sicherlich gute Sätze. Leben muss man sie, nicht nur lesen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg im Jahre 2011 mit dem Leben Ihrer Werte!
Dieser Satz stammt nicht aus irgend einem fernen Land, welches wir Schweizer als Dritte Welt bezeichnen würden. Nein, diese Beschreibung stammt aus einer schweizerischen Tageszeitung, welche die Probleme in einer grösseren Pensionskasse so umschreibt.
Unglaublich, oder? Oder doch nicht?
Auch bei uns in der Schweiz sind wir nicht besser als andere. Auch bei uns gibt es Korruption. Stehen wir dazu, aber lassen wir es nicht weiter kommen. Stoppen wir diesen Klimawandel. Es geht nicht, dass wir in der Grauzone zu leben und handeln beginnen. Mit Grauzone ist hier ein Bereich gemeint, der in Reglementen nicht klar definiert ist.
Weshalb driften wir immer mehr in solche Bereiche ab? Reizt das Verbotene (oder eben das nicht klar Verbotene)?
Wir benötigen wieder klare Werte, die deutlich für Ethik, Integrität und Moral stehen. es ist halt nicht immer alles Privatsache.
Leben Sie in Ihrer Firma Ihr Leitbild. Dort stehen sicherlich gute Sätze. Leben muss man sie, nicht nur lesen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg im Jahre 2011 mit dem Leben Ihrer Werte!
Montag, 3. Januar 2011
Lob des Chefs verhindert Burnout
Das Burnout-Risiko sinkt, sobald Führungskräfte ihre Mitarbeitenden bei ihrer Arbeit unterstützen. Steige die Unterstützung um 20%, so führe das zu einem Rückgang der Burnout-bedingten Erkrankungen von 10%. Das teilte die Gütersloher Bertelsmann-Stiftung mit.
Was heisst das für Ihre Arbeit als Führungskraft? Unterstützen Sie täglich Ihre Angestellten mit Zuspruch, Trost, Motivation, oder auch einfach Zuhören. Ihr sozial unterstützendes Verhalten muss zu einer ständigen Führungsaufgabe von Ihnen werden.
In einem regelmässigen Coaching kann ein solches Verhalten eingeübt werden.
Was heisst das für Ihre Arbeit als Führungskraft? Unterstützen Sie täglich Ihre Angestellten mit Zuspruch, Trost, Motivation, oder auch einfach Zuhören. Ihr sozial unterstützendes Verhalten muss zu einer ständigen Führungsaufgabe von Ihnen werden.
In einem regelmässigen Coaching kann ein solches Verhalten eingeübt werden.
Freitag, 21. Mai 2010
Dank und Lob als Motivationsraketen
Was passiert, wenn Ihnen gedankt wird? Sie fühlen sich toll und aufgestellt. Was passiert, wenn Sie nicht ermutigt werden? Sie fühlen sich natürlich nicht so toll. Ganz einfach. Und seit neuestem wissen wir, dass vermehrtes Danken das Risiko eines Burnouts reduziert.
Also, wann danken Sie? Wann sprechen Sie Ihr nächstes Lob aus?
Versuchen Sie es.
Also, wann danken Sie? Wann sprechen Sie Ihr nächstes Lob aus?
Versuchen Sie es.
Montag, 3. Mai 2010
Motivation als Erfolgsfaktor
Seit der Wirtschaftskrise ist klar: Ohne Motivation der Angestellten stellt sich weniger Erfolg ein. Ein vertrauensvolles Arbeitsklima und die gegenseitige Unterstützung der Mitarbeitenden wirkt nachhaltiger. Mitarbeitende, die sich mit der Firma verbunden fühlen, leisten mehr und bessere Arbeit. Darum: Investieren Sie in Ihre Mitarbeitenden - es lohnt sich eben doch. Auch wenn die ersten Kommentare oft nicht schmeichelnd sind. Das ist ja auch klar. Wenn eine Firma jahrelang Mitarbeitende eher als Zitrone anschaut, die man auspressen kann, dann erstaunt es wenig, wenn sich Angestellte erschrocken die Augen reiben, wenn sie plötzlich motiviert, ermutigt, gefördert werden.
Also stellen Sie sich auf eine etwas längere Zeit ein. Trotzdem lohnt es sich.
Also stellen Sie sich auf eine etwas längere Zeit ein. Trotzdem lohnt es sich.
Dienstag, 16. Februar 2010
Mit Softfaktoren zum Firmen-Erfolg!
Man weiss es schon seit vielen Jahren: Mit der Peitsche bringt man die Angestellten nicht zum Erfolg. Natürlich arbeitet niemand mehr mit der Peitsche. Doch die modernen Peitschen sehen so aus: Restrukturierung, Lohnsenkung, Umplatzierungen, Outsourcing, usw.
Doch was bringen Sie genau?
Kurzfristig den materiellen Erfolg. Sinkende Kosten im Personalbereich, die bekanntlicherweise am Höchsten sind. Doch mittelfristig schon sinkt die Erfolgsquote. Also, wieder einen neuen Vorgesetzten, der dann wieder restrukturiert.
Ist das die Lösung? Wieso nicht mit den Angestellten die Zukunft planen und sie miteinbeziehen? Weil es so schwierig ist. Aber erfolgsversprechend.
Nehmen Sie Ihre Angestellten ernst. Geben Sie Ihnen das Gefühl, dass Ihre Meinung wichtig und gefragt ist. Und schon sind die Angestellten zufriedener und leisten mehr.
Doch was bringen Sie genau?
Kurzfristig den materiellen Erfolg. Sinkende Kosten im Personalbereich, die bekanntlicherweise am Höchsten sind. Doch mittelfristig schon sinkt die Erfolgsquote. Also, wieder einen neuen Vorgesetzten, der dann wieder restrukturiert.
Ist das die Lösung? Wieso nicht mit den Angestellten die Zukunft planen und sie miteinbeziehen? Weil es so schwierig ist. Aber erfolgsversprechend.
Nehmen Sie Ihre Angestellten ernst. Geben Sie Ihnen das Gefühl, dass Ihre Meinung wichtig und gefragt ist. Und schon sind die Angestellten zufriedener und leisten mehr.
Montag, 9. November 2009
Sitzungen entkrampfen!
Sitzungen dauern oft länger als gewünscht. Ein Problem ist der oftmals raue Umgangston. Es wird hart an der Grenze zum Tolerierbaren ge"fightet". Es fallen wüste Worte oder dann gar keine mehr.
Was fehlt, ist eine gute Streitkultur. Und einer der wichtigsten zu beachtende Punkt ist ein sauberes Feedback.
Ein Feedback ist eine Möglichkeit, aus meiner Sicht etwas an die andere Person zurück zu geben, ohne dass sich die Person blamiert oder verletzt fühlen muss. Das Feedback dient der Klärung.
Ein gutes Feedback wird immer aus meiner Sicht heraus formuliert. Sagen Sie konkret: "Ich habe folgendes verstanden: ...." anstatt: "Du hast gesagt: ....".
Formulieren Sie aus Ihrer Sicht, wenn Sie unsicher sind:
"Habe ich recht verstanden, dass es Ihnen um ... geht?" anstatt zu sagen: "Sie wollen nur ....!".
Mit einem guten Feedback schaffen Sie eine entspannte Sitzungsatmosphäre. Und Ihr Gesprächspartner verliert nicht sein Gesicht und seinen Wert. Zusätzlich tragen Sie zur Klärung bei, wenn Sie nachfragen und es ist für alle gewinnbringender, weil es plötzlich für alle klar ist, worum es geht.
Was fehlt, ist eine gute Streitkultur. Und einer der wichtigsten zu beachtende Punkt ist ein sauberes Feedback.
Ein Feedback ist eine Möglichkeit, aus meiner Sicht etwas an die andere Person zurück zu geben, ohne dass sich die Person blamiert oder verletzt fühlen muss. Das Feedback dient der Klärung.
Ein gutes Feedback wird immer aus meiner Sicht heraus formuliert. Sagen Sie konkret: "Ich habe folgendes verstanden: ...." anstatt: "Du hast gesagt: ....".
Formulieren Sie aus Ihrer Sicht, wenn Sie unsicher sind:
"Habe ich recht verstanden, dass es Ihnen um ... geht?" anstatt zu sagen: "Sie wollen nur ....!".
Mit einem guten Feedback schaffen Sie eine entspannte Sitzungsatmosphäre. Und Ihr Gesprächspartner verliert nicht sein Gesicht und seinen Wert. Zusätzlich tragen Sie zur Klärung bei, wenn Sie nachfragen und es ist für alle gewinnbringender, weil es plötzlich für alle klar ist, worum es geht.
Arbeitsstress neu definiert
Studien zeigen: es ist am Schmlimmsten, Dinge erledigen zu müssen, die nicht dem Berufsbild entsprechen.
Erste Frage: Gibt es überhaupt Dinge, die ich in meinem Beruf erledigen muss, die nicht meinem Berufsbild entsprechen? Jawohl, die gibt es. Und vermutlich ist es viel mehr als wir wahrhaben wollen. Vor Jahren machte der Ausdruck "das papierlose Büro" die Runde. Heute merken wir: Wir ertrinken fast im Papierchaos. Studien, Erhebungen, Statistiken, Projekte und vieles mehr erzeugen mehr Papier als uns lieb ist. Und es ist halt immer noch so: Was wir schwarz-auf-weiss haben, ist klar.
Jeder Beruf hat seine Bereiche, die gewachsen sind, aber nicht unbedingt dazu gehören.
Denken wir einmal an die Ärzte: Sie müssen so viele Berichte verfassen und immer mehr administrative und betriebswirtschaftliche Aufgaben erledigen, dass ihr eigentlicher Auftrag, Menschen zu heilen, zu kurz kommt. Diese Tätigkeiten werden auch als "pflegefremde Arbeiten" beschrieben. Sie geraten immer öfter in einen Konflikt zwischen klinischer Expertise und ökonomischen Vorgaben. Dies erzeugt einen stetig wachsenden Druck auf die Ärzte. Das wiederum führt dazu, dass sie selber unter Schlafproblemen, Gereiztheit oder Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden.
Das nagt am Selbstwert. Man fühlt sich nicht mehr so viel wert. Und die Ärzte sind nicht alleine. Auch im Handwerkerbereich gibt es immer mehr Auflagen zu befolgen. Dies hat oft mit der Sicherheit der Angestellten zu tun. Das ist ja gut und recht, aber wenn es dann zum Beispiel um die Erhöhung von Handläufen um 1,5cm geht, dann reden wir doch von unnötigem Bürokram.
Der neue Swiss-Chef meinte in einem Interview, dass es für ihn wichtig sei, zu wissen, was an der Basis laufe. Denn zu oft heckten Theoretiker aus, was an der Front umgesetzt werden müsse, und dann viel zu oft scheitere.
Was tun gegen diese Art von Arbeitsstress?
Thematisieren Sie dieses Problem in einer Arbeitssitzung und suchen Sie mit dem Team nach Lösungen. Oft fallen einem die besten Lösungen in der Pause ein. Darum hängen Sie ein grosses Plakat auf in der Pausenhalle. Dann können Sie dort jederzeit (oder wenigstens während der Pause) darüber reden und die Möglichkeiten gleich aufschreiben.
Erste Frage: Gibt es überhaupt Dinge, die ich in meinem Beruf erledigen muss, die nicht meinem Berufsbild entsprechen? Jawohl, die gibt es. Und vermutlich ist es viel mehr als wir wahrhaben wollen. Vor Jahren machte der Ausdruck "das papierlose Büro" die Runde. Heute merken wir: Wir ertrinken fast im Papierchaos. Studien, Erhebungen, Statistiken, Projekte und vieles mehr erzeugen mehr Papier als uns lieb ist. Und es ist halt immer noch so: Was wir schwarz-auf-weiss haben, ist klar.
Jeder Beruf hat seine Bereiche, die gewachsen sind, aber nicht unbedingt dazu gehören.
Denken wir einmal an die Ärzte: Sie müssen so viele Berichte verfassen und immer mehr administrative und betriebswirtschaftliche Aufgaben erledigen, dass ihr eigentlicher Auftrag, Menschen zu heilen, zu kurz kommt. Diese Tätigkeiten werden auch als "pflegefremde Arbeiten" beschrieben. Sie geraten immer öfter in einen Konflikt zwischen klinischer Expertise und ökonomischen Vorgaben. Dies erzeugt einen stetig wachsenden Druck auf die Ärzte. Das wiederum führt dazu, dass sie selber unter Schlafproblemen, Gereiztheit oder Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden.
Das nagt am Selbstwert. Man fühlt sich nicht mehr so viel wert. Und die Ärzte sind nicht alleine. Auch im Handwerkerbereich gibt es immer mehr Auflagen zu befolgen. Dies hat oft mit der Sicherheit der Angestellten zu tun. Das ist ja gut und recht, aber wenn es dann zum Beispiel um die Erhöhung von Handläufen um 1,5cm geht, dann reden wir doch von unnötigem Bürokram.
Der neue Swiss-Chef meinte in einem Interview, dass es für ihn wichtig sei, zu wissen, was an der Basis laufe. Denn zu oft heckten Theoretiker aus, was an der Front umgesetzt werden müsse, und dann viel zu oft scheitere.
Was tun gegen diese Art von Arbeitsstress?
Thematisieren Sie dieses Problem in einer Arbeitssitzung und suchen Sie mit dem Team nach Lösungen. Oft fallen einem die besten Lösungen in der Pause ein. Darum hängen Sie ein grosses Plakat auf in der Pausenhalle. Dann können Sie dort jederzeit (oder wenigstens während der Pause) darüber reden und die Möglichkeiten gleich aufschreiben.
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